Aktuell

Die Delegiertenversammung der Psychotherapeutenkammer Berlin hat am 25.9.2018 folgende Resolution mehrheitlich verabschiedet:

Für den Erhalt und den Ausbau der Verfahrens- und Methodenvielfalt in der Psychotherapie

Die Delegierten der Psychotherapeutenkammer Berlin setzen sich für den Erhalt und den Ausbau der Verfahrens- und Methodenvielfalt in derambulanten, stationären und institutionellen Psychotherapie ein.
Sie fordern den Vorstand der BPtK auf, bei der Neubesetzung desWissenschaft-lichen Beirates Psychotherapie (WBP) 2018 auffachlich-wissenschaftliche Vielfalt zu achten. Ebenso sollen dieunterschiedlichen Versorgungsebenen, stationär und ambulant, angemessen imWBP repräsentiert sein.
Das Methodenpapier (2010) des WBP bedarf einer Revision, um die einseitigeOrientierung der empirischen Anerkennungskriterien an RCT-Studien so zuverändern, dass auch qualitative Studien angemessene Berücksichtigung beider Bewertung von Methoden und Verfahren haben können.
Bei der Neubesetzung des WBP durch den Vorstand der BPtK soll gewährleistet werden, dass VertreterInnen der vier psychotherapeutischen Grundorientierungen – Verhaltenstherapie, Psychodynamische Psychotherapie, Systemische Therapie und Humanistische Psychotherapie – mit Stimmrecht im WBP vertreten sind.

Mehrheitlich verabschiedet auf der 67. Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Berlin am 25.9.2018.

Gegen die Ablehnung der Humanistischen Psychotherapie durch den WBP

Gutachten des Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP) ist nach 6-jähriger Beratung erschienen

Über 40 WissenschaftlerInnen kritisieren das Gutachten des WBP zur Humanistischen Psychotherapie

Der 3. AGHPT- Kongress: Fühlen und Erleben in schwierigen Zeiten. Emotionsfokussierung und Erlebnisaktivierung in der Humanistischen Psychotherapie

3-AGHPT-Kongress

hat vom 7. bis 10.9.2017 erfolgreich in Berlin stattgefunden.

Der Kongress war mit ca. 450 TeilnehmerInnen gut besucht. Er stand u.a. im Zeichen des Anerkennungsverfahrens der Humanistische Psychotherapie (HP) beim Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP). Die HP besteht bekanntlich aus folgenden Richtungen: Gesprächspsychotherapie/ Personzentrierte Psychotherapie, Gestalttherapie, Körperpsychotherapie, Psychodrama, Transaktionsanalyse und Existenzanalyse/Logotherapie. Die Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie (AGHPT) hat im Oktober 2012 beim WBP einen Antrag auf „Beurteilung der wissenschaftlichen Anerkennung des Verfahrens Humanistische Psychotherapie“ gestellt. International gibt es an ihrer wissenschaftlichen Anerkanntheit keinen Zweifel.

Nach mittlerweile fünfjähriger Prüfung hat der WBP nach dem Kongress der AGHPT eine Stellungnahme zu den eingereichten empirischen Studien übermittelt, zu der wir bereits Stellung bezogen haben. Bis Ende 2017 soll dann die Gesamtbegutachtung erfolgen.

Der Kongress machte auch die wissenschaftliche Fundiertheit, Breite und Vielfalt der Humanistischen Psychotherapie deutlich und zeigte anschaulich, wie die verschiedenen Methoden auf der Basis eines gemeinsamen Menschenbildes und gemeinsamer Leitlinien einer humanistischen Behandlungspraxis zusammengewachsen sind.

Highlights des Kongresses waren die Vorträge und Gespräche mit Irving Yalom und Leslie Greenberg.
Weitere Hauptvorträge hielten: Manfred Thielen, Victor Chu, Werner Eberwein, Alfried Längle, Martha Hüsgen-Adler, Christoph Kolbe, Silke B.Gahleitner, Bärbel Wardetzki, Ulfried Geuter und Jürgen Kriz.

Die Dokumentation des Kongresses kann über Zeit für Bildung | Kongressdokumentationen
Herzog Odilo-Straße 8A – 5310 Mondsee Tel.: +43 (0) 680 3128353, josef(at)zeitfuerbildung.at bezogen werden

Der WBP hat angekündigt, das Anerkennungsverfahren der Humanistischen Psychotherapie Ende 2017 abzuschließen.

Den aktuellen Schriftwechsel zwischen WBP und AGHPT finden Sie unter „Antrag an den WBP“.

Antrag

… an den Wissenschaftlichen
Beirat Psychotherapie

Artikel

Quelle: www.bvvp.de

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